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Stetige Nachfrage nach US Immobilien

Washington, DC (18. Februar 2004) - Nach einem Fehlbetrag in geplanten Investitionen von 7,3% im Jahr 2002 stiegen ausländische Investitionen in US Immobilien 2003 um 59% an, und ein Anstieg von weiteren 11,9% wird für 2004 erwartet, da ausländische Investoren 56% ihrer grenzüberschreitenden Zuweisungen für US Immobilien vorgesehen haben. Die fünf beliebtesten US Städte auf der Einkaufliste der Investoren sind: Washington, DC, New York, Los Angeles, San Francisco und Chicago, nach den Ergebnissen einer Umfrage, die heute von der Association of Foreign Investors in Real Estate (AFIRE) veröffentlicht wurde.

Globale Investitionen in Immobilien folgten einem ähnlichen Trend, da grenzüberschreitende Investitionen in 2003 um 21,3% gegenüber dem Investitionsniveau von 2002 stiegen. Die 12. jährliche Umfrage wurde von Kingsley Associates bei AFIRE Mitgliedern durchgeführt, die gemeinsam fast 300 Milliarden Dollar weltweit investiert haben, wovon die Hälfte auf Investitionen in den USA entfällt. „Als eine Vermögensklasse, die in einem extrem volatilen Aktienmarkt ansehnliche Erträge erwirtschaftet, sind Immobilien eine ernsthafte Konkurrenz um Investorendollar geworden,“ sagte Jim Fetgatter, Hauptgeschäftsführer von AFIRE.

Konkurrenzbetonter Marktplatz
Gemäss der Umfrage gelten die USA, darin sind sich 60% der Befragten einig, als stabilstes und sicherstes Land für Immobilieninvestitionen; den zweiten Platz mit 9,4% der Stimmen teilen sich Kanada und Frankreich. Mit 54% der abgegebenen Stimmen liessen die USA auch Japan auf dem zweiten Platz als Land, das die besten Aussichten auf Werterhöhung des Anlagevermögens bietet, weit hinter sich zurück. Die Befragten gaben an, dass im Durchschnitt nordamerikanische Immobilien 50% der Immobilienportfolios von ausländischen Investoren ausmachen.

Obwohl 94% der Befragten angaben, sie fänden es 2004 „etwas“ oder „sehr“ schwierig, attraktive Gelegenheiten in den USA zu finden, im Vergleich zu 78% im Jahr 2002, sagten 73% der Befragten, ihr Appetit auf US Investitionen sei „etwas“ oder „viel“ grösser als auf Gelegenheiten in anderen Ländern, was einen Zuwachs seit 2002 bedeutet, als die Zahl bei 66% lag. Als Reaktion geben Investoren gemeinhin eine „Änderung ihrer Investitionskriterien“ und die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Joint-Venture Partnern an, um erfolgreich Kapital in den USA anzulegen.

„Der Immobilienmarkt der Vereinigten Staaten hat schon immer Offshore- Investoren angezogen“, sagte Erwin F. Stouthamer, Director International Real Estate, Mn Services Investment Management und neu gewählter Vorsitzender von AFIRE, „und es ist gar keine Frage, dass aufgrund der gegenwärtigen Konkurrenz gute Gelegenheiten viel schwerer zu finden sind. Dies gilt besonders für ertragsorientierte Investoren, die vollständig verpachtete Prestigegebäude suchen.“

„Allerdings“, fügte er hinzu, „gibt es Bereiche auf dem Markt, in denen ein Investor mit einer gewissen Risikobereitschaft eine bessere Rendite für seine Investition bekommt. Zusätzlich zu den Diversifizierungsvorteilen, die eine Investition in US Immobilien bringt, können Erträge aus US Immobilien, die einen gewissen Grad an Risiko bergen, noch mit erwarteten risikobereinigten Erträgen anderswo mithalten.“ Mn Services managt die Vermögenswerte für verschiedene Institutionen, unter anderem PMT, einen Rentenfonds mit Sitz in den Niederlanden. Nach dem Verkauf eines beträchtlichen Teils des Portfolios von PMT zwischen 2000 und 2002 begann MN Services wieder im Jahr 2003 zu investieren, indem es fast 100 Millionen Dollar an Beteiligungskapital für drei verschiedene ortsansässige Partner bereitstellte.

Führende Metropolen
Zwei Jahre in Folge haben Investoren Washington, DC als weltweit beste Stadt für ihre Investitionsdollar gewählt. Im Jahr 2002 stieg Washington vom vierten Platz auf und verdrängte London als beste Metropole und erhielt dieses Jahr fast zwei Mal so viele Stimmen wie London. Die verbleibenden Plätze wurden von Paris, New York und zum ersten Mal Los Angeles belegt, welches Mailand vom fünften Platz verdrängte.

Beliebtheitsskala der US Vermögenswerte
Oben auf den Einkaufslisten der Investoren stehen Einzelhandelsobjekte. Vor nur einem Jahr lag der Einzelhandel auf dem vierten Platz in der Gunst der Investoren. Mehrfamilienobjekte, die 2002 als attraktivste Investition galten, fielen auf den zweiten Platz. Hotels, die seit Mitte der neunziger Jahre ständig den letzten Platz belegten, stiegen auf den dritten Platz auf. „Nach mehreren Jahren sehr geringen Investoreninteresses zeigten Hotels die grösste Veränderung in der Einschätzung der Investoren und rückten vom fünften auf den dritten Platz vor“, fügte Fetgatter hinzu. Ausserdem ist die Attraktivität für Neuinvestitionen von Büroobjekten seit 2001 stetig zurückgegangen, obwohl sie fast die Hälfte des globalen Immobilienportfolios des durchschnittlichen ausländischen Investors ausmachen und belegte den letzten Platz der fünf im Jahr 2003 bewerteten Vermögenstypen.

Eigentumsoptionen
Umfrageteilnehmer drückten einen überwältigenden Vorzug von Kapitaleigentum an Vermögenswerten zu Lasten von Immobilienfonds aus. Nach Aussage der Befragten entfielen 58% ihrer gegenwärtigen Vermögenszuteilungen in US Immobilienportfolios auf privates Beteiligungskapital, weitere 16,5% auf private Hypotheken und nur 16% ihrer Vermögenswerte auf Immobilienfonds. Die Befragten gaben an, dass 36,9% ihrer Zuweisungen auf Kerninvestitionen entfielen; 17,5% auf opportunistische Fonds und 15,1% auf Wertschöpfungsstrategien. Die Befragten gaben weiterhin an, sie rechneten mit einem dramatischen Rückgang der Ertragsrate von Immobilienfonds im Jahr 2004, und zwar von durchschnittlich 29% auf 8,5%.

Graphics:

2003 Best Cities for Global Real Estate Investment

2003 Best USA Cities for Global Real Estate Investment

2003 Attractiveness of USA Real Estate Property Types

2003 USA Real Estate Acquisition and Disposition History and Plans



AFIRE Mitglieder haben ein gemeinsames Interesse daran, grenzüberschreitende Immobilieninvestitionen zu erhalten und zu fördern. AFIRE wurde im Jahre 1988 gegründet und hat gegenwärtig 157 Mitglieder, die 17 Länder repräsentieren. AFIRE hat seinen Sitz in 1300 Pennsylvania Ave. NW, Washington, DC; (202) 312-1400. www.afire.org.


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